Letzte Grüße von der Saar
Conte Verlag
Herausgeber Markus Walther
Beitrag von Axel Herzog – „Der menschliche Faktor“
Krimis mit regionalem Bezug haben in den vergangen Jahren zunehmend an Beliebtheit gewonnen. Auch wenn Kritiker diese gerne als neue deutsche Heimatliteratur verspotten, folgen die Leser in unserem Land bei der Auswahl dieser Romane jedoch nur einem Trend, der sich in Ländern wie Italien, Frankreich und England schon längst etabliert hat. Dort gilt es nicht automatisch als kleinkariert oder provinziell, wenn ein Autor die Geschichte in seinem Lebensumfeld, in einer ihm bekannten Region spielen lässt. Wie in anderen Formen des Krimis bleibt der Leser natürlich auch hier gefordert, die Spreu vom Weizen zu trennen, die regionale Eingebundenheit einer Geschichte als echt oder aufgesetzt zu erkennen. In den Beiträgen dieser Anthologie beweisen zweiundzwanzig Autorinnen und Autoren mit Witz und Fantasie, wie vielfältig das Angebot der Verfasser aus und in unserer Region ist und dass das Leben in unserem Teil der Bundesrepublik voller Anregungen für originelle und mörderische Kurzgeschichten sein kann…….
Markus Walther, Oktober 2007
Presse
Knisternde Spannung an der Saar. Erste „Saar-Krimi-Nacht“ begeisterte die Besucher des Neunkircher Literaturpodiums. Mit einer saarländischen Kriminacht wagte sich das Literaturpodium Neunkirchen mit Erfolg an ein neues Genre. Sechs Autoren lasen aus dem neu erschienenen Buch „Letzte Grüße von der Saar“……Die größte Überraschung wurde in Person des Dudweilers Axel Herzog auf die Bühne geführt. Der bekennende „Betschkapp“-Träger rezitierte komplett aus dem Gedächtnis. Bei der pfiffigen Geschichte um einen vermeintlichen Raubmord im Malstatter Katarina-Melchior-Stift musste Marga Herzog ihrem vor Jahren erblindeten Mann kein einziges Mal soufflieren….
Saarbrücker Zeitung vom 21.11.2007